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Geschichte

Das Schulgebäude

Die GS Klenkendorfer Mühle liegt in Osterwede auf einem weiträumigen Areal.
1967 wurde sie als Volksschule eingeweiht.

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Im September 1972 erfolgte die Umwandlung in eine 3-zügige Grundschule für den Einzugsbereich der Ortschaften Brillit, Fahrendorf, Gnarrenburg, Klenkendorf und Langenhausen.
Der Architekt (Kristen Müller, Worpswede) hat die Bedürfnisse von Kindern in seiner Planung wunderbar berücksichtigt. So sind die zwei Klassentrakte mit je 5 Räumen und einem Gruppenraum ebenerdig angelegt.
Jeder Klassenraum hat eine verglaste nach Südosten ausgerichtete Wand, die mit einer großen Flügeltür auf eine Terrasse führt und von dort aus auf großzügige Rasenflächen.
Das Hauptgebäude ist zweigeschossig. Im Erdgeschoss befindet sich die so genannte "Pausenhalle" mit einer Bühne und Requisite.         
Weiterhin 2 Räume für den SKG und die Betreuungsgruppen der VGS (Verlässliche Grundschule), 1 Werkraum und 2 Lehrmittelräume.
Im Obergeschoss befinden sich zwei weitere Klassenräume (ehemals Fachräume der Volksschule), ein bodenbeheizter Raum für Musik und Bewegung, ein Medienraum für Computergruppen und Bücherei und ein offener Arbeitsbereich über der Bühne. In einem 1998 entstandenen Anbau sind im Erdgeschoss ein Lehrer- und Sprechzimmer und der Hausmeisterbereich, im Obergeschoss das Sekretariat und das Schulleiterzimmer untergebracht.
Zur Schule gehören außerdem eine Turnhalle mit Sportplatz und ein Pausengelände mit verschiedenen Spielplätzen sowie ein Hartplatz mit Fußballtoren.
Die Schulanlage wird ganztags auch von der LEB und vom GSV Brillit genutzt.

Volksschule

Um den neuen Anforderungen an Lehren und Lernen zu genügen, entstand 1961 der Gedanke, dass mehrere Ortschaften sich für den Bau einer gemeinsamen Schule einsetzen sollten. Es gründete sich ein Zweckverband, dem die Dörfer Brillit, Fahrendorf, Klenkendorf und Langenhausen angehörten. Damit kein Dorf bevorzugt wurde, wurde der Bauplatz in Osterwede favorisiert. Am 8.4.1967 wurden die Schulen in den einzelnen Ortschaften geschlossen und der Unterricht der Klassen 1 bis 9 an der Volksschule Klenkendorfer Mühle aufgenommen.

Klenkendorfer Mühle 

Da die Wassermühlen in Schlangendiek und Poggemühlen nicht immer genügend Wasser für weitere Mahlgänge und die Mühle in Sandbostel im Winter wegen Hochwasser nicht immer erreichbar war, wurde im 19. Jahrhundert der Bau einer Windmühle in Klenkendorf vorbereitet.
1837 errichtete Ernst Stürken aus Adolphsdorf mit Unterstützung seines wohlhabenden Bruders Clauss auf dem Langenhausener Keil eine holländische Windmühle. 100 Jahre tat sie ihren Dienst für die Bewohner der umliegenden Ortschaften. Die Anlage einer Motormühle machte die Windmühle überflüssig und führte zu ihrem Abbruch.
An den gemeinsamen segensreichen Nutzen der Mühle auf dem Keil werden die Väter des Schulzweckverbandes gedacht haben, als sie nach einem Namen für die neue Mittelpunktschule suchten. Und ihr Wunsch, dass die neue Schule ebenso zum Wohle aller Schulkinder der Umgebung dienen möge, ließ den Namen der Klenkendorfer Mühle als Schulname wieder lebendig werden.

Turnhalle mit Sportplatz

Die Turnhalle wurde im September 1971 nach nur einjähriger Bauzeit eingeweiht.
Es entstanden zugleich ein Sportplatz mit Fußballfeld, eine Sprunggrube und eine
Kugelstoßanlage. Eine gemeinsame Aktion der SportlehrerInnen führte zur Aufschüttung eines Rasenhügels um somit einen natürlichen Rollhang zu schaffen.
Die Umwandlung zur Grundschule und ein Fußballplatz in Brillit ließen andere Nutzungsmöglichkeiten für das Gelände zu. So wurde das Fußballfeld inzwischen aufgegeben und ein großer Garten mit Gerätehaus und Teich angelegt, sowie ein Weidengang gepflanzt und eine Hecke aus heimischen Gehölzen.

Spielplätze

Der erste Spielplatz entstand 1975/76. In einer großen Elternaktion wurden Turngeräte und Spielhäuser gezimmert. Dem unermüdlichen tatkräftigen und finanziellen Engagement der Elternschaft ist es zu verdanken, dass der Spielbereich immer wieder erneuert und erweitert wird. So erhielt die Schulgemeinschaft später noch einen großen Sandkasten, eine Seilbahn, Schaukeln, eine Rutsche und eine Anlage um Tischtennis zu spielen.