SCHULLOGO-Kopf3020203

Schulgarten

Die Planung für den Schulgarten begann im Jahre 1993.

Gut Ding braucht Weile, deshalb ist es kein Wunder, dass noch weitere 3 Jahre vergingen, bis die ersten Spatenstiche getan wurden. Das ganze Kollegium beteiligte sich an dem Gartenprojekt.

Die ersten Anbauarbeiten bezogen sich auf die Urbarmachung und Verbesserung des Boden. Eine Fräs- und Kartoffel-Pflanzaktion fand 1995 statt. Alle Klassen machten mit und ernteten im folgenden Herbst die Früchte.
Später (hier eine Aufnahme aus dem Jahr 1999) kamen dann die ersten Klassenbeete und der Gartenteich dazu.
Fast alle Klassen haben im Laufe des Jahres mit der Arbeit im Garten zu tun. Blumenzwiebeln werden gesetzt, es wird gesät und gepflanzt, gedüngt, gewässert, kompostiert, Unkraut gejätet und (je nach Einsatz) im Herbst geerntet.
Mit viel Elternarbeit und der kreativen Tatkraft einiger Kolleginnen wird er seit dem in Schuss gehalten und nimmt an Größe und damit an individuellen Erfahrungsbereichen immer noch zu. So gibt es heute einen Teich mit Wasserpumpe und Wasserzulauf, verschiedenste Obstbäume, den Versuch einer Wildblumenwiese, eine kleine Trockenmauer, den Kräutergarten mit Heil- und Küchenkräutern, jede Menge Erdbeeren, Komposthaufen, Frühbeet und    - ganz wichtig, die Klassenbeete. Inzwischen steht für jede Klasse ein Beet zur Verfügung, in dem die Kinder meist nach eigenen Plänen schalten und walten Doch auch für verschiedene Projekte ist noch Platz. So gab es immer mal wieder einen „Kartoffelacker“ , verschiedene „Getreidefelder“, oder auch den praktischen Vergleich verschiedener Bohnensorten. Im Jahr 2001 entstand ein Gartenhaus im “schwedischen” Stil in dem nun alle Gartengeräte in „Arbeitsnähe“ untergebracht sind.
Im Garten können sich alle Schüler aktiv beteiligen, egal welche Lernvoraussetzungen sie mitbringen. Durch gemeinsames Schaffen werden neue soziale Kontakte geknüpft. Beim gemeinsamen Ernten und Verspeisen der Erdbeeren ist es egal, ob man gut im Rechnen ist oder nicht. Und darüber hinaus ist Spaß am Säen, Pflanzen, Beobachten des Wachstums, Pflege (Unkraut jäten, Gießen), Ernten und Verspeisen unabhängig von jeglichen Lernvoraussetzungen . Kinder, die ihre Kräfte nicht einschätzen können oder keine Gelegenheit haben, ihre Grenzen zu spüren, können diese bei der Gartenarbeit durchaus erfahren, z. B. beim Umgraben, beim Hin- und Hertransportieren vollgeladener Schubkarren. Gleichzeitig können Aggressionen abgebaut und kanalisiert werden .
Auch im Schulgarten sind zahlreiche individuelle Ansätze auf unterschiedlichem Lernniveau möglich, z.B. beim Säen: Messen von Reihenabstand/Saatabstand, Ausrechnen der Saatmenge: Gewicht – Fläche, tatsächliches Handeln.
Viele Erfahrungen werden gemacht, Wachstum beobachtet, Pflanzen bestimmt, Gerüche und Geschmack der Kräuter beschrieben ...
Und was gibt es Schöneres als nach einer Stunde “schmutziger” Arbeit sich die Hände unter der Moorwasserpumpe zu säubern.
Auch für Radfahrer/Spaziergänger ist der Schul-Garten mit seinen verschiedenen Bereichen und den vielen Blumen und Früchten in den letzten Jahren ein beliebter Rastplatz geworden.
Hier ist ein Gelände entstanden, das die Atmosphäre der Schule entscheidend mit prägt.
Das Vorhalten dieses schulischen Angebotes gelingt nur durch das große Engagement einzelner Menschen. Besonders die aktive Elternunterstützung ist wichtig. Eine - meist aus Müttern - bestehende Gruppe sorgt beispielsweise dafür, dass während der Ferien und in anderen Phasen das Unkraut nicht die Überhand gewinnt. Eine Arbeit die nicht hoch genug bewertet werden kann. Wir danken den Unterstützerinnen auch auf diesem Weg und laden andere Menschen dazu ein, die Gruppe der Aktiven zu vergrößern. 
 

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